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Machen statt meckern

29.06.2018

Jugendliche des Umweltprojekts KlimaSail wollen sich nicht durch Katastrophen-Szenarien demotivieren lassen. Handlungsmöglichkeiten müssen aufgezeigt werden, fordern sie von Vertretern der Politik und Kirche.

Vergangenes Wochenende startete das Jugendbildungsprojekt der Nordkirche, die KlimaSail 2018 von Flensburg über Kiel nach Rostock und Greifswald. Ein kleiner Markt mit Infoständen zum Klimaschutz war vor dem Schifffahrtsmuseum in Flensburg aufgebaut. Direkt daneben lag der Zweimastschoner, die Amazone, das Schiff des Jugendumweltprojekts. Im Museumsgebäude fand der „Klimatalk“ statt. Hier kamen jugendliche Projekteilnehmer und Vertreter aus Politik und Kirche zum Thema Umweltschutz ins Gespräch.

Foto: Mit dem Zweimastschoner Amazone startete die Klimasail 2018 von Flensburg nach Kiel, Rostock und Greifswald.

Bischof Magaard stellte zu Beginn des Gesprächs das Klimaschutzkonzept der Nordkirche vor. Umweltpastor Jan Christensen konkretisierte die kirchlichen Aktivitäten zum Umweltschutz. Karin Carstensen, Kreistagmitglied und Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss berichtete von Aktivitäten der Klimaschutzregion Flensburg. Der Bürgermeister, Henning Brüggemann informierte zu Initiativen und Ideen der Stadt Flensburg.

Von den jungen Leuten wollte Brüggemann wissen, wie das Interesse Jugendlicher für die Klimaproblematik geweckt werden könnte. „Die Politik findet nicht immer die richtige Sprache, um junge Leute zu erreichen“, erklärte Projektteilnehmer Magnus Moltrecht, auch müssten hierzu die sozialen Medien genutzt werden. Besser sei es außerdem, sagte Projektteilnehmer Raphael Otterbach, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, statt Probleme und Schwierigkeiten in den Vordergrund zu stellen.

So fanden in der Gesprächsrunde insbesondere Initiativen, wie die Einrichtung der „Mitfahrbänke“ oder das E-Carsharing Aufmerksamkeit und große Zustimmung. Konkrete Klimaschutzmaßnahmen also, die jedem Einzelnen Handlungsmöglichkeiten eröffnen und zugleich auch ein Signal sind für mehr Sensibilität und Verhaltensänderungen im Alltag.

Genau hierum gehe es bei KlimaSail, so Carolin Diestel und Charlotte Brenneken, die als Klima-Teamerinnen die Segeltour begleiten. So etwa können die Teilnehmenden Erfahrungen mit klimaschonender Ernährung machen, die unter der Anleitung von Ökotrophologin Diestel auf der Amazone zubereitet wird.

Um diese und weitere Erfahrungen festhalten und auswerten zu können, übergab Schirmherr Raimund Dankowski bei der Verabschiedung der Amazone am Sonntag ein Logbuch mit der Bitte an die jungen Leute, Eindrücke, Erfahrungen und Vorschläge zum Klimaschutz einzutragen.

Foto von rechts: Magnus Moltrecht und Raphael Otterbach übergaben Thomas Rasmussen und Raimund Dankowski die Botschaft der Jugend in Form einer Flaschenpost.

Eine erste Rückmeldung kam prompt bereits bei der Verabschiedung der Amazone am Sonntagmittag. Raimund Dankowski und Thomas Rasmussen, Bürgermeister in Handewitt, erhielten je eine Flaschenpost an die Stadt und an die Region Flensburg. Sie enthielt eine „Botschaft“, die beim Klimatalk formuliert worden war.  „1. Klimawandel geht uns alle an. Wir wollen noch länger leben, unsere Kinder auch. 2. Jugendliche als Experten einbeziehen, fragt uns, was unsere Themen, Formate und Medien sind und lasst uns mitentscheiden. 3. Möglichkeiten statt Katastrophen-Szenarien aufzeigen. Machen statt meckern. Mehr an Schulen machen (z. B. Solarmobile bauen, Kochen im Unterricht).“

Weiter Informationen www.klimasail2018.de

 

Kontakt

Henry Brach

Bildungsreferent

Jugendpfarramt in der Nordkirche

Koppelsberg 5
24306 Plön

Tel. 04522 507166

E-mail: henry.brach(at)Do not spamjupfa.nordkirche.de

 

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j.stegelmann(at)Do not spamkoppelsberg.de


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