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KlimaSail - Erlebnis Alsterbund

Sommerreise 2018

Es geht uns alle etwas an – unser Klima. Die Schlagworte in den Medien: Klimawandel, Erderwärmung und CO2-Ausstoß. Große Worte, die bei vielen Menschen schnell wieder verfliegen. Um mehr Verständnis für das Weltthema zu entwickeln, ging die Sommerreise der Kirchengemeinderegion Alsterbund in diesem Jahr ums Klima. Ein „KlimaSail“-Reisebericht von Franka, Johanna, Justus und Lena:
Einer der größten Faktoren des Klimawandels sind die Treibhausgase. Die wichtigsten natürlichen Treibhausgase sind Wasserdampf, Kohlendioxid, Ozon und Methan. Ohne Treibhausgase wäre es auf der Erde zu kalt, nämlich nur -18 bis -3 Grad, um zu leben. Deshalb ist zum Beispiel CO2 nicht immer negativ.
Das Problem ist allerdings, dass wir zu viele Treibhausgase in die Atmosphäre ausstoßen. Dadurch wird es immer wärmer und wärmer auf der Erde. Ihr habt es bestimmt gemerkt, dieser Sommer war extrem warm und hat unter anderem in der Landwirtschaft zu vielen Problemen geführt. Ein möglicher Grund dafür könnte der Klimawandel sein.
Jeder Mensch stößt aktiv und auch passiv Treibhausgase aus. Das ist der sogenannte ökologische Fußabdruck. Beim CO2 wird dafür gemessen, wie viel Wald benötigt wird, um das Kohlendioxid biologisch zu binden. Insgesamt geht es um die Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil der Menschen zu erhalten. Jeder Deutsche kommt dabei auf einen durchschnittlichen Wert von 5,1. Das bedeutet, wenn jeder Bundesbürger sich weiterhin so verhält, verbrauchen wir im Schnitt 2-3 Erden pro Jahr und ihre Ressourcen. Für einen nachhaltigen Lebensstil sollte der Wert bei nur 1,8 liegen.
Eine nachhaltigere Lebensweise ist wichtig, denn unsere Erde ist jetzt schon am Ende mit den natürlichen Ressourcen. Und dazu muss jeder Mensch etwas tun. Ein Ziel sollte es auf jeden Fall sein, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern.

Den Klimawandel, seine Ursachen und seine Folgen praktisch erleben, darum geht es beim Projekt „KlimaSail“. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland bietet deswegen ein umfangreiches Bildungsprogramm zum Klimaschutz mit Jugendlichen und ein Teil davon ist „KlimaSail“.
An Bord von Traditionsseglern auf der Ostsee sollen die Jugendlichen über den Lebensstil der heutigen Gesellschaft, über Veränderung durch den Klimawandel und über Nachhaltigkeit informiert werden und das praktisch und anschaulich.
Bevor ich (Johanna) die Reise gemacht haben, wusste ich gar nicht wie umfangreich das Thema Klima ist und wie viele Faktoren zusammen hängen. Ich fühle mich durch diese Fahrt ermutigt, etwas gegen den Klimawandel zu tun, denn die Themen, die während der Reise angesprochen wurden, haben mich wütend gemacht und mir gezeigt, wie ungerecht die Welt ist.

Genau das ist auch ein Ziel von „KlimaSail“: Dich wütend machen und ermutigen, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun. Bisher sind die Menschen offenbar nicht wütend genug, denn viel zu wenige tun etwas gegen die deutsche Umweltpolitik und auch der Klimawandel macht viel zu wenig Menschen wütend. Sonst würden doch schon längst weniger Autos durch Hamburg fahren und Plastiktüten gebe es auch nicht mehr. Die Erde kann das nicht mehr lange, also: sollten viel mehr Menschen auf die Straße gehen und gegen die Klimapolitik protestieren und jeder Einzelne müsste etwas gegen den Klimawandel tun!

Wir haben viel gelernt beim „KlimaSail“-Projekt, aber natürlich auch eine tolle Sommerreise gehabt. Los ging es für die Reisegruppe aus dem Alsterbund in Neustadt in Holstein, direkt an der Ostsee. Auf der „Amazone“ sind wir 10 Tage an der Küste entlang gesegelt. Unter anderem nach Timmendorfer Strand, Fehmarn, Wismar und Rostock.
In der Hansestadt Wismar haben wir 2 Nächte verbracht. An Land haben wir die Stadt erkundet, Kirchen besucht und mal mit festem Boden unter den Füßen Gemeinschaftsspiele gespielt. In Kooperation mit „Brot für die Welt“ haben wir außerdem ein Planspiel gemacht. Wo leben die meisten Menschen, wo können Menschen sich ausgewogen ernähren und wo auf der Welt wird am meisten Strom verbraucht. Und es ging auch um den ökologischen Fußabdruck – den schlechtesten Wert haben übrigens die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wenn es an Bord nicht ums Klima ging, haben wir gechillt, Segelknoten gelernt und durften auch mal ans Steuerrad. Wir haben in schönen Buchten geankert, konnten in der Ostsee baden und einfach nur Spaß haben.
Mein (Franka) Highlight waren die Abende, da haben wir gesungen und Konsti (unser Klima Teamer) hat Gitarre gespielt. Und insgesamt war die Atmosphäre immer sehr schön, wir haben miteinander gescherzt, geredet und einfach nur Spaß gehabt. Ich konnte nochmal zur Ruhe kommen. Für mich (Johanna) war das Segeln ein absolutes Highlight. Die Segel setzen, einfach über die Wellen gleiten und zur Abkühlung abends in die Ostsee springen. Das Schönste auf der Reise war es für mich (Justus), nachts die Ankerwache zu halten. Es war eine schöne und ruhige Atmosphäre und man hatte eine schöne Aussicht, während man sich mit anderen Unterhalten konnte. Bei mir (Lena) war es eindeutig das Ankern vor der Küste auf dem offenen Meer. Das sanfte Schunkeln in den Wellen war für mich die pure Entspannung nach einem anstrengenden Segeltag.

Unsere Tipps für ein besseres Klima:
- Weniger Plastik kaufen! Vor allem keine Plastiktüten und -flaschen. Lebt einfach bewusster.
- Einfach Mal darauf achten, regionale Produkte zu kaufen. Weil sie nicht so weit geliefert werden müssen, sind sie besser für die Umwelt!
- Weniger Fleisch essen, nur dann kann es weniger Massentierhaltung geben und für Mensch und Tier verbessern sich Klima und Leben.
- Mehr auf Bio achten, da steckt weniger Dünger drin. Der gelangt ins Grundwasser und dann ins Meer und schadet Fischen und Meerespflanzen.

Geile Reise, danke an das Team von „Klar zur Wende“, unsere „Klima-Teamer“ Konsti und Anna, an Katharina Speth und Jens-Uwe Jürgensen für die Reisebegleitung und natürlich an Jens Friedrich für die tolle Idee.

Kontakt

Henry Brach

Bildungsreferent

Jugendpfarramt in der Nordkirche

Koppelsberg 5
24306 Plön

Tel. 04522 507166

E-mail: henry.brach(at)Do not spamjupfa.nordkirche.de


Anmeldung

Jennifer Stegelmann

04522 / 507 157

J.Stegelmann(at)Do not spamkoppelsberg.de

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