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Zurück von der Conference Of Youth

Bonn 10.11.2017

Vom 2.-9.11.17 waren zwölf Jugendliche des Jugendklimanetzwerkes in Bonn, um sich auszutauschen, Fachvorträge von Klimaexperten zu hören und neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. Begeistert und voller neuer Eindrücke sind sie zurück in Schleswig-Holstein.

Die Woche begann mit dem Besuch der Conference Of Youth (COY13), die vom 2.-4.11.17 tagte. Dort bekamen die Jugendliche in verschiedenen Workshops und Vorträgen mit internationalem Publikum einen ersten Input zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Besonders der Bericht von jungen Erwachsenen aus Fidschi, das den Vorsitz der diesjährigen UN-Klimakonferenz (COP23) innehat, regte zum Nachdenken an, da die Menschen der Pazifikinseln schon heute vom Klimawandel direkt betroffen sind. Viele Dörfer mussten mittlerweile in höher gelegen Gebiete umgesiedelt werden, um dem steigenden Meeresspiegel nicht zum Opfer zu fallen. Für die Menschen bedeutet dies nicht nur den Verlust von Acker- und Bauland, sondern auch einen Teil ihrer Kultur untergehen zu sehen.
In den darauf folgenden Tagen konnten die Jugendlichen an öffentlich stattfindenden Aktionen, die zum Start der COP23 in ganz Bonn initialisiert wurden, je nach Interesse teilnehmen. Zudem waren sie bei der großen Anti-Kohle-Demo, bei der am vergangenen Samstag. 25.000 Menschen gegen die weitere Stromgewinnung durch Kohle demonstrierten; ein Highlight für viele der jungen Erwachsenen. Auch der Vortrag von Sabine Minninger oder die Dokumentation über die geheimen Machenschaften der Ölindustrie (siehe frühere Berichte) waren spannende Programmpunkte.

Natürlich kam auch das Sightseeing-Programm nicht zu kurz: die Bundeskunsthalle zeigte z.B. anlässlich der COP23 eine Ausstellung über das Wetter und verknüpfte dabei wissenschaftliche Inhalte über Wetterphänomene und Klimaveränderung mit Kunstwerken diverser Künstler.

Der wohl wichtigste Programmpunkt der Woche fand jedoch am Montag statt, als die Gruppe sich mit der Bundesumweltministerin, Frau Dr. Barbara Hendricks, traf.

Dabei übergab die Jugenddelegation nicht nur eine Mappe mit Klimaschutzforderungen, sondern hatte auch eine Stunde Zeit, Frau Hendricks Fragen zum Klimawandel und zur Klimapolitik zu stellen (ausführlicher Bericht über das Interview siehe letzte Meldungen).

Gleichzeitig hatten zwei Jugendliche die Möglichkeit auf der Bonn Zone die COP23 live mitzuerleben und sich in den Pavillons der verschiedenen Länder über Klimapolitik und auftretende Probleme durch den Klimawandel zu informieren.

Viele der Jugendlichen hat die Woche angeregt sich auch zu Hause mehr für den Klimaschutz einzusetzen, das neue Wissen weiterzugeben und eigene Klimaprojekte zu starten. Denn nur gemeinsam ist es möglich die Menschen auf Fidschi, Kiribati oder Samoa vor dem Verlust ihrer Heimat, Existenz und Kultur zu bewahren.

Foto: Die bei unserer Jugendklimakonferenz erarbeiteteten Forderungen wurden der Bundesumweltminsiterin Dr. Barbara Hendricks übergeben.

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