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Im Zeichen des Klimawandels

Passat, 29.09. - 03.10.2017

Von Inke Pohl - Evangelische Zeitung:

Es fängt mit den ganz kleinen Dingen an: Zur Auswahl stehen vegetarisches Essen und veganes Essen. Fleisch gibt es während der Jugendklimakonferenz nicht, denn letztlich sorgt eine intensive Tierhaltung weltweit für klimaschädliche Gase. Aber es geht auch um „das ganz Große“: „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die Welt ein bisschen besser zu machen“, sagt Lisa Triebel, Theologie-Studentin und Umweltkoordinatorin in der Nordkirche, und der Student Svante Bornhöft setzt hinzu: „Es geht um die Bewahrung der Schöpfung.“

Gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen engagieren sie sich im Vorbereitungsteam dafür,  dass die Begegnung ein Erfolg wird. Dazu gehört ebenso die inhaltliche Planung wie die Organisation des Tagesprogramms. „Wichtig ist nicht nur, das Wissen weiterzugeben, sondern auch die Erfahrung, um Jugendlichen zu helfen, die Natur wertzuschätzen“, sagt Steffi Auer, Bildungsreferentin in der Nordkirche.

Die vielen kleinen Schritte werden während der 3. Jugendklimakonferenz der Nordkirche ganz konkret. Im Fokus steht der „Wertschatz Ostsee“. Und die 130 teilnehmenden Jugendlichen sind diesmal mittendrin: Treffpunkt und Tagungsort ist erstmals die historische Viermastbark „Passat“ im Hafen von Travemünde. Die Begegnung ist zudem international: „Vorab findet eine Begegnung mit jungen Menschen aus dem Baltikum statt, die in diesem Rahmen auch die Jugendklimakonferenz besuchen“, sagt Steffi Auer.

Von Freitag, 29. September, bis zum Feiertag am Dienstag, 3. Oktober, diskutieren, arbeiten und forschen die jungen Menschen gemeinsam in fünf verschiedenen Themenfeldern. In einem Planspiel versucht beispielsweise eine Gruppe, die Weltklimapolitik zu begreifen und die Akteure zu erkennen. Andere stechen mit dem Traditionsschiff „Amazone“ in See, um den Klimawandel, seine Auswirkungen und die Notwendigkeit von Küstenschutz zu erkennen. Eine weitere Gruppe beschäftigt sich damit, wie Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Fischerboote sich mit Lärm und Emissionen auf das Ökosystem der Ostsee und auf das globale Klima auswirken.

Botschaft für UN-Klimakonferenz

„Es gibt ein großes Bedürfnis von jungen Menschen an diesen Themen“, sagt Lisa Triebel. „Hier lernen sie viel darüber, und das macht es ihnen leichter, mit anderen – vielleicht auch mit der älteren Generation – über die Folgen des Klimawandels zu diskutieren.“ Am Ende sollen nicht nur die jungen Teilnehmer reicher an Erfahrung sein. „Auf der Passat soll eine Botschaft mit Forderungen erarbeitet werden, die die Jugenddelegation der Nordkirche im November mit nach Bonn zur UN-Kllimakonferenz nehmen soll“, so Steffi Auer.

Die Jugendlklimakonferenz ist Teil des Aktionsprogramms „Klar zur Wende“, zu der auch das Jugendklimanetzwerk, die „KlimaSail“ sowie die Schiffsreisen „Gletscher und Meer“ gehören. Diese Jugendbildungsprojekte zur nachhaltigen Entwicklung werden vom Jugendpfarramt der Nordkirche organisiert und unter anderem von „Brot für die Welt“ und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst unterstützt.

Kontakt

Steffi Auer

Bildungsreferentin

Jugendpfarramt in der Nordkirche

Koppelsberg 5
24306 Plön

Tel. 04522 507134

E-mail: steffi.auer(at)Do not spamjupfa.nordkirche.de

 

Jugendklimakonferenz 2019

Programm

Interessenfelder

Postkarte

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Flyer (in Vorbereitung)


Anmeldung

Jennifer Stegelmann

04522 / 507 164

J.Stegelmann(at)Do not spamkoppelsberg.de



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