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Extrem wissbegierige Jugendliche

Passat, 02.10.2017


Mister Tobias Goldschmidt ist General Secretary of the Environment Ministry of Schleswig-Holstein, Staatssekretär im Umweltministerium also. Dank bester Englischkenntnisse konnte Goldschmidt zu allen Fragen der Konferenzteilnehmenden Stellung nehmen.

Gesprochen wurde über Alternative Energie, die Energiewende und die Praxis der Umweltpolitik.

Verblüffen konnte der Staatssekretär insbesondere die internationalen Gäste mit seiner Feststellung, dass Schleswig-Holstein an etlichen Tagen weit mehr Energie erzeugt, als es verbraucht und diese dann exportieren kann.

Wirklich interessant fand die 15jährige Julia Marie das Gespräch mit dem Staatssekretär. "Ich habe viel gelernt", sagt sie. "Wir konnten die Sichtweise eines Politikers kennen lernen, was er so macht und warum, was er so denkt."

Die 17jährige Christina aus Niebüll hatte eine Frage zur Bemühung der Politik gegen den Klimawandel eingebracht. Mit der Antwort war sie zufrieden und sagt: "Da wird ja stetig daran gearbeitet. Windräder und Stromleitungen werden gebaut. Und das kann man ja auch sehen. Bei uns in Niebüll stehen 500 Windräder."

Miriam, die Politik studiert, findet, dass es nicht genügt vermehrt erneuerbare Energie zu produzieren. Sie wollte wissen, was seitens der aktuellen Regierung in Kiel getan wird, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Die Antwort, statt auszuweichen, war ehrlich. Hier muss noch viel getan werden.

Nach dem Gespräch sagt Goldschmidt: "Hier sind extrem wissbegierige Jugendliche, die wirklich Bock auf das Thema Klimaschutz haben, dieses sehr ernst nehmen und dennoch fröhlich dabei sind. Und ich glaube, dass ist der Weg."

Es war sein erste Gespräch mit ausländischen Jugendlichen zum Tema Klimaschutz, aber auch wenn es andere Fragen waren, so ähneln sich diese doch, findet er. "Es waren in erster Linie soziale Fragen, wie die Energiewende sozial gestaltet werden kann. Diese Fragen stellen sich auch in Deutschland, aber etwas anders."

Viel Heiterkeit rief die Antwort auf die Frage hervor, was Goldschmidt an seiner Aufgabe als Staatssekretär gefalle. "Ich bekomme Geld dafür", war die Antwort. Doch, so der Staatsekretär, das sei gar nicht so lustig.  "Ich bekomme Geld für eine Arbeit zu der ich Lust habe, die mir wichtig ist, ich kann politisch gestalten und bin an Entscheidungen beteiligt. Das ist ein unwahrscheinliches Privilig!"

Informationen zum Umweltministerium Schleswig-Holstein gibt es hier
Opens external link in new windowwww.schleswig-holstein.de

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